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Peter Martin

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wie die EU seelenruhig fremde Tanker klaut, die Ladung verscherbelt und das Geld an die Ukraine überweist – und sich dann empört, wenn Putin androht, das Spiel einfach umzudrehen
Wie das Hamburger Angstmagazin Ulrich Siegmund im Fahndungsplakat-Look auf den Titel hievt, damit ihn ganz Deutschland endlich erkennt – und dabei so hilflos wirkt, dass selbst der Betroffene vor Lachen den Spiegel signiert
Wie die „Zeit“ heldenhaft die Möglichkeit ausblendet, dass deutsche Dienste mal wieder unter falscher Flagge üben – und dabei so logisch argumentiert, dass man vor Lachen fast die Drohne selber tritt

Analyse der Operation Midas

Kategorie Weltgeschehen Autor Peter Martin Datum 12 Aug 2026
Operation Midas (ukrainisch: Операція «Мідас») ist die bislang größte und politisch folgenreichste Antikorruptionsermittlung in der Ukraine seit dem Beginn der russischen Vollinvasion. Sie wird vom Nationalen Antikorruptionsbüro (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAPO) geführt
Während russische Raketen das Stromnetz zerlegen, zählt der engste Freundeskreis des Präsidenten Bargeld in Tüten und plant Villen. Operation Midas hat den Deckel angehoben – und darunter stinkt es gewaltig
Während Selensky seine Generäle und Günstlinge im Kreis schiebt wie abgelaufene Schachfiguren, halten die europäischen Strippenzieher den Deckel fest auf dem Topf. In deutschen Medien herrscht derweil andächtige Stille – man will den „Demokraten“ ja nicht beim Machtkampf stören
Der große europäische Energie-Crashtest: Wenn Wasser fehlt, Wind schläft, Solaranlagen schwächeln und Atomkraftwerke wegen Hitze drosseln müssen, entdeckt die politische Elite plötzlich ihre Lieblingsausrede – nur die eigene Energiepolitik soll selbstverständlich unschuldig sein
Von Nord Stream nach Leipzig/Halle: Erst führt die deutsche Spur bei der Pipeline-Sabotage in die Ukraine – dann taucht eine Sprengstoffdrohne an einer ukrainischen Antonow auf
Während man in Berlin noch über den nächsten Ukraine-Hilfspaket-Applaus diskutiert, baut Washington in Ostasien fleißig den nächsten Stellvertreterkrieg auf. Mit Japan als willigem, historisch vorbelastetem Partner und Nordkorea als bequemem Bösewicht
Während in Berlin und Hamburg die Siegesfanfaren geblasen werden, erklärt ein Bloomberg-Kolumnist ganz ungeniert, dass Kiew gerade den nächsten strategischen Schlag kassiert – und der Westen wieder einmal den entscheidenden Moment verpennt hat

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