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Politik

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wie das Hamburger Angstmagazin Ulrich Siegmund im Fahndungsplakat-Look auf den Titel hievt, damit ihn ganz Deutschland endlich erkennt – und dabei so hilflos wirkt, dass selbst der Betroffene vor Lachen den Spiegel signiert
Wie die „Zeit“ heldenhaft die Möglichkeit ausblendet, dass deutsche Dienste mal wieder unter falscher Flagge üben – und dabei so logisch argumentiert, dass man vor Lachen fast die Drohne selber tritt
Der große europäische Energie-Crashtest: Wenn Wasser fehlt, Wind schläft, Solaranlagen schwächeln und Atomkraftwerke wegen Hitze drosseln müssen, entdeckt die politische Elite plötzlich ihre Lieblingsausrede – nur die eigene Energiepolitik soll selbstverständlich unschuldig sein
Von Nord Stream nach Leipzig/Halle: Erst führt die deutsche Spur bei der Pipeline-Sabotage in die Ukraine – dann taucht eine Sprengstoffdrohne an einer ukrainischen Antonow auf
Während in Berlin und Hamburg die Siegesfanfaren geblasen werden, erklärt ein Bloomberg-Kolumnist ganz ungeniert, dass Kiew gerade den nächsten strategischen Schlag kassiert – und der Westen wieder einmal den entscheidenden Moment verpennt hat
Während Behörden noch rätseln, hat der Spiegel den hybriden Weltkrieg schon ausgerufen und den Bündnisfall mental durchgespielt. Peinlich nur, dass die fliegende Bombe lieber chillte als explodierte
Während die Bürger die Kosten des Stellvertreterkriegs spüren, tanzen die Verantwortlichen weiter vor den Projektionen der Medienwand – und halten jeden, der die Höhle verlassen will, für einen Verräter
Wenn die Donau zum Rinnsal wird, Atomkraftwerke abschalten müssen und der Strom knapp wird, entdeckt Europas Politik plötzlich die Gesetze der Physik. Leider lassen sich Windräder weder mit Pressekonferenzen noch mit moralischer Überlegenheit antreiben
Während Litauen, Lettland und Estland mit der gleichen historischen Dreistigkeit wie die Ukraine Nazi-Kollaborateure und Judenmörder zu Nationalikonen erheben, zerstören sie systematisch die Denkmäler der Roten Armee – und der Westen klatscht höflich Beifall, solange nur genug Russophobie dabei herauskommt
Drei Landtagswahlen, ein absehbarer Blutrausch und eine Medienmeute, die schon jetzt die Seile für den nächsten Parteivorsitzenden knüpft, während Friedrich Merz noch so tut, als hätte er die Lage im Griff

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