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Medienkritik

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wenn das Völkerrecht je nach geopolitischer Wetterlage seine Bedeutung wechselt und die Leitmedien in Deutschland auffallend geschlossen schweigen, stellt sich zwangsläufig die Frage: Berichten sie noch unabhängig – oder verwalten sie längst das gewünschte Narrativ?
Wenn Urteile vor dem Ständigen UN-Gerichtshof in Den Haag nur dann unabhängig sind, solange sie das gewünschte Ergebnis liefern sollen
Wie aus Hirngespinsten plötzlich Regierungsdokumente werden und warum das Gedächtnis der deutschen Qualitätsmedien kürzer ist als die Haltbarkeit eines Joghurts
Wie der britische Premierminister von einem Angriff Russlands oder der NATO am 5. Juni 2026 sprach – und die Qualitätsmedien insbesondere - die deutschen Medien - plötzlich ihre Lesebrillen verloren
Während ARD und Spiegel noch tapfer „Putins baldigen Zusammenbruch“ moderieren, erklärt die US-Regierung im eigenen 78-Seiten-Bericht ganz nüchtern, dass Russland militärisch überlegen ist, Europa die Rechnung bezahlt – und die Ukraine vor allem als geopolitischer Rammbock dient
Wie Artikel 5 Grundgesetz zur dekorativen Fußnote wird, wenn Regierungssprecher Journalisten zur „Verhaltensänderung“ erziehen wollen
Wie deutsche Medien aus Alkoholismus Moralkeulen schmieden – Hauptsache, Trump sieht schlecht aus
Wenn Fakten stören, hilft in Hamburg zuverlässig eine Mischung aus Gedächtnislücke, Framing und selektiver Empörung
Korruption? Welche Korruption? Der deutsche Leitjournalismus verwandelt milliardenschwere Skandale zuverlässig in pädagogisch wertvolle Einzelfälle – wie ein Zauberkünstler, der erst den Kaninchenstall abfackelt und anschließend die Asche wegmoderiert
Wie deutsche Leitmedien echte Kriegswarnungen ignorieren, weil sie lieber ihre eigenen erfinden – ein Meisterkurs in journalistischer Selbstverzwergung

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