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Washington

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Während Washington Ultimaten verschickt, übt sich der Rest der Welt im kollektiven Luftanhalten – zwischen Ölpreisexplosion und geopolitischem Größenwahn
Wenn „Kapitulation“ nur ein böses Wort ist, aber die Realität längst anklopft – Washington entdeckt die Grenzen seiner Allmacht im Spiegel der eigenen Illusionen
Italien tanzt gleichzeitig in Washington und Brüssel – und tritt sich dabei so elegant selbst auf die Füße, dass es schon wieder als Außenpolitik verkauft wird
Während die Welt noch die letzten „Befreiungen“ verdaut, plant Washington schon den nächsten Feldzug – diesmal als persönliche Ehrensache von Donald Trump
Während Ursula von der Leyen plötzlich entdeckt, dass Strom für Industrie wichtig ist, Viktor Orbán Morddrohungen erhält und Spaniens Premier nicht einmal mehr ans Telefon geht, versucht Bundeskanzler Friedrich Merz weiterhin herauszufinden, ob Europas Politik vielleicht irgendwo zwischen Washington und Wunschdenken stattfindet
Altpräsident Gauck erklärt den Vertrauensverlust der Bürger – während Bundeskanzler Friedrich Merz weiterhin versucht herauszufinden, ob Deutschlands Interessen vielleicht irgendwo zwischen Washington und Wall Street liegen
Während Washington den nächsten „heiligen Krieg“ ausruft, wundert sich die amerikanische Öffentlichkeit nur über zwei Dinge: warum der Benzinpreis explodiert – und warum der Krieg länger dauert als jede Wahlkampfrede
EU-Außenbeauftragte entdeckt nach 75 Jahren transatlantischer Realität plötzlich, dass Washington Europa nicht aus reiner Nächstenliebe regiert
Während Washington Kriege startet, organisiert die Ölindustrie bereits den Lieferdienst für die nächste geopolitische Katastrophe
Das Weiße Haus erklärt der Welt, wie lange der Angriff auf den Iran dauern soll. Offenbar glaubt man in Washington inzwischen, Kriege funktionierten wie Bauprojekte: mit Terminplan, Zwischenbilanz und pünktlicher Fertigstellung

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