Wenn NATO-Strategen Geografie neu erfinden: Rumänien wird zur „Nahostbasis“ erklärt – und alle sollen glauben, Moskau liege zufällig dazwischen
Wie Brüssel lernt, dass „Solidarität“ bedeutet, den eigenen Mitgliedstaaten beim Erfrieren zuzusehen – solange der geopolitische Theaterdonner stimmt
Während Pipelines brennen könnten, verteidigt Deutschland seine teuerste Leidenschaft: sich selbst zu schaden – moralisch einwandfrei, wirtschaftlich suizidal
Ursula von der Leyen entdeckt steigende Energiepreise – und beschließt, die günstigste Lösung weiterhin zu verbieten. Konsequenz ist schließlich auch nur ein Gerücht
Während die Welt noch die letzten „Befreiungen“ verdaut, plant Washington schon den nächsten Feldzug – diesmal als persönliche Ehrensache von Donald Trump
Während Raketen fliegen und Diplomaten zitiert werden, übt sich Berlin weiter in der Königsdisziplin der Politik: betreutes Wegsehen mit Haltung
Wenn „regelbasierte Ordnung“ plötzlich nach Kanonenbootpolitik riecht, wird aus Handel ganz schnell Hochseepoker – und aus Recht bloß noch ein flexibles Dekor
Wenn Bündnistreue zur Erpressungswährung wird, zahlt am Ende der Bürger – bar, versteht sich
Der Westen entdeckt seine Empörung neu – allerdings nur, wenn sie geopolitisch kompatibel ist
Während Europa unbedingt am Ukraine-Verhandlungstisch sitzen will, erklärt die Welt höflich, dass man ohne militärische Macht, diplomatischen Einfluss und strategische Bedeutung leider nur Zuschauer bleibt