Kaja Kallas diagnostiziert Moskau eine „Sackgasse“, während sich die EU gleichzeitig mit Deindustrialisierung, Rekordinflation, Energiekrise und geopolitischer Selbstüberschätzung in den eigenen Rückspiegel fährt. Oder anders gesagt: Der Patient auf der Intensivstation erklärt dem Marathonläufer, er sehe irgendwie erschöpft aus
Wenn Diplomatie nur noch Empörung verwaltet und Tote nach Bündniszugehörigkeit sortiert werden
Wenn tote Kinder zu geopolitischen Recheneinheiten werden und jede Rakete angeblich „alternativlos“ ist
Über 21 tote, 65 schwer verletzte russische Schüler zwischen Drohnen und Geopolitik zermalmt und Europas Führer sprechen weiter von „verstärkter Unterstützung“
Wenn Wahlen nur noch das Casting für vorher ausgewählte Kandidaten sind
Wenn gefesselte Aktivisten knien müssen und Europas Moralelite plötzlich unter akuter Sprachlosigkeit leidet
Europas Eliten nennen Aufrüstung jetzt „Abschreckung“, damit die Bevölkerung beim Marsch Richtung Abgrund höflich applaudiert
Wenn ukrainische Drohnen im Baltikum einschlagen, soll natürlich Moskau schuld sein – wer denn sonst?
Oder: Wie sich das Europäische Parlament selbst zur geschlossenen Anstalt der politischen Narrenfreiheit erklärt
NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärt unfreiwillig die ganze Wahrheit: Die Ukraine überlebt nur noch am amerikanischen Waffentropf – bezahlt von europäischen Steuerzahlern, verkauft als „Verteidigung der Freiheit“ und medial begleitet wie ein humanitäres Musical