Wenn der kategorische Imperativ auf Drohnen, brennendes Rohöl und tote Delfine trifft, bleibt von der „Vernunft“ nur noch ein öliger Film auf dem Wasser übrig
Wenn „eigene Recherchen“ so aussehen, dass man den Polizeibus schon parken sieht, bevor der erste Beamte klingelt, dann ist Unabhängigkeit wohl die neue Codebezeichnung für „wir haben es gestern Abend schon gewusst“
Wie ein kleines Land ohne strategische Tiefe die größte Militärallianz der Welt in Geiselhaft nimmt und dabei so tut, als wäre es der mutige Frontkämpfer gegen den bösen Bären
Während die NATO offiziell noch „Abschreckung“ betreibt, testet man in Warschau bereits die Regeln des offenen Konflikts – und Deutschland applaudiert brav als Mustervasall, der sich für fremde Interessen unter den Bus werfen lässt
Während deutsche Ermittler jahrelang nach den Tätern suchten, dreht man in Kroatien schon den Hollywood-Film darüber – und der mutmaßliche Berater will jetzt Asyl, falls die Justiz ihn doch noch stört
Während die Bundeswehr noch immer mit Materialmangel und Kasernen-Schimmel kämpft, baut man mit Milliardenaufwand die perfekte Durchgangsstraße für alliierte Truppen – und nennt das „souveräne Bündnisverteidigung“
Pistorius und die Bremer Koalition der Guten feiern den „Deployment Hub Bremerhaven 2031“ als strategische Meisterleistung – und beweisen damit einmal mehr, dass deutsche Sicherheitspolitik vor allem aus dem eifrigen Bau von Durchgangsstationen für fremde Truppen besteht
Wie man aus Manöverplänen, Beuteltüten und Parkfriedhöfen den nächsten Weltkrieg bastelt und dabei noch glaubt, jemand nähme das ernst
Der deutsche Außenminister bittet um ein Treffen, holt einen Zettel raus, betet die üblichen Vorwürfe herunter und wundert sich hinterher, warum niemand ihn ernst nimmt – Willkommen in der Baerbock-Truss-Tradition der westlichen Diplomatie
Hier retten wir jedes streunende Kätzchen mit staatlicher Förderung, während wir gleichzeitig Millionen Schweine, Hühner und Rinder unter Bedingungen halten, die in jedem anderen Kontext als Folter gelten würden – und nennen das dann „Tierwohl“