Eine Tote, 29 Verletzte, ein bekannter Gefährder mit IS-Video auf dem Handy. Und die übliche Show beginnt: Betroffenheitsbekundungen, Forderungen nach schärferen Gesetzen und das große Vergessen, bis zum nächsten Mal
Haftbefehl gegen Putin? Kein Problem. Haftbefehl gegen Netanjahu? Wird ignoriert. Chefankläger wegen sexueller Übergriffe suspendiert? Peinlich, aber egal. Willkommen im Club der selektiven Gerechtigkeit – Eintritt nur für die Richtigen
Während man in Brüssel und Washington von „Abschreckung“ faselt, buddelt man fleißig Treibstoffleitungen Richtung Osten. Die Kriegsvorbereitungen laufen auf Hochtouren – nur die Rechnung zahlt mal wieder der Steuerzahler, und die Toten kommen später
Während in Gaza, im Iran und in der Ukraine die Leichenberge wachsen, posieren die Herren des Krieges in Washington für die Kameras, zählen die Milliarden und tun so, als wären sie Friedensstifter. Ein bissiger Blick auf den größten Showdown der Heuchelei im Jahr 2026
Während Menschen im Mittelmeer um ihr Leben kämpfen, sitzt der CDU-Mann bequem im Studio und erklärt die Welt. Experte für Seenotrettung per Bildschirm – Respekt für diese Form von politischer Kompetenz
Während für einen Hund namens Timy oder ein vermisstes Kind die halbe Nation und teure Einsatzkräfte mobilisiert werden, wird die Rettung ertrinkender Menschen zum Skandal erklärt. Willkommen in der absurden Moralrepublik Deutschland
Jens Spahn weg, alte Bekannte nach oben geschoben. Friedrich Merz zeigt, wie man in der Union echte Veränderung simuliert: einfach die gleichen Gesichter auf neue Stühle setzen. Brillant. Wirklich brillant
Wie man einen Gegner gleichzeitig zum Papiertiger und zum Welteroberer erklärt
Wenn das Völkerrecht je nach geopolitischer Wetterlage seine Bedeutung wechselt und die Leitmedien in Deutschland auffallend geschlossen schweigen, stellt sich zwangsläufig die Frage: Berichten sie noch unabhängig – oder verwalten sie längst das gewünschte Narrativ?
Wenn das Völkerrecht zur politischen Knetmasse wird, entscheidet offenbar nicht mehr das Recht, sondern die geopolitische Interessenlage. Der Vergleich zwischen Kosovo und Krim zeigt vor allem eines: Der Westen misst mit zweierlei Maß