Während Donald Trump den Weltpolizistenhut an den Nagel hängt und tatsächlich Frieden mit Russland aushandelt – ein Umstand, der bei europäischen Berufskriegern für spontane Atemnot sorgt –, bläst die EU entschlossen zum letzten Gefecht.
Veröffentlicht von Peter Martin in Politik · Montag 28 Apr 2025 · 1:30
Tags: Donald, Trump, Weltpolizist, Frieden, Russland, europäische, Berufskrieger, EU, letzter, Gefecht, Deep, State, Europa, Krieg, Irakli, Kobachidse, EU, Kommission, Politik, internationale, Beziehungen
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«Der Deep State hat Europa angewiesen, den Krieg schön am Köcheln zu halten», resümierte Georgiens Premier Irakli Kobachidse Anfang April 2025 – eine Feststellung, die bei der EU-Kommission ungefähr so viel Betroffenheit auslöste wie ein umgefallener Sack Reis in China.
Besonders kreativ zeigte sich die EU beim jüngsten diplomatischen Offenbarungseid: Während sich Amerikaner, Russen und sogar Selenski auf eine Feuerpause im Schwarzen Meer verständigten, um Handelsschiffe nicht länger als Zielscheiben zu missbrauchen, entschied Brüssel souverän, einfach Nein zu sagen. Schließlich könnte Frieden ja das falsche Signal senden – etwa an die Waffenindustrie.
Ins Machtvakuum in Berlin – wo Friedrich Merz noch im Wartestand verharrt und Olaf Scholz zunehmend wie ein leerer Anrufbeantworter wirkt – stürzt sich Ursula von der Leyen mit der Anmut einer mittelalterlichen Eroberin: ein Schwert in der einen Hand, ein Panzerbataillon in der anderen.
Von der Leyen, einst Verteidigungsministerin auf Bewährung, heute Europas selbsternannte Feldherrin, nutzt die Gunst der Stunde. Politische Skandale? Vergessen. Korruptionsvorwürfe? Abgehakt. Transparenz? Ein Konzept für andere. Dank eiserner Ignoranz gegenüber Kritik und einem politischen Instinkt, der irgendwo zwischen Machiavelli und Mittelstufe liegt, sitzt sie fester im Sattel als je zuvor.
Dass jemand wie Ursula von der Leyen Europa derzeit faktisch militärisch neu aufstellt, ist eine Ironie, die nicht einmal die Satiriker mehr überbieten können. Unter ihrer Führung marschiert die EU Richtung Aufrüstung wie ein durchdrehendes Karussell – nur ohne Sicherheitsbügel.
Und Friedrich Merz? Der steht daneben, klatscht Beifall und wartet brav auf seine Beförderung – in der Hoffnung, dass am Ende noch genug Europa übrig bleibt, um irgendetwas zu regieren.
