Europa, der selige Scheinheilige – und sein Lieblings-Hurensohn aus Kiew
Veröffentlicht von Peter Martin in Weltgeschehen · Donnerstag 20 Nov 2025 · 5 Minuten
Wie EU-Eliten Korruption plötzlich lieben lernen, solange Milliarden fließen, Waffen rollen und die Moral in der Garderobe abgegeben wurde
Europa hat wieder einen dieser magischen Momente erlebt, in denen Macht, Geld und Scheinheiligkeit wie in einem schlecht beleuchteten Hinterzimmer einer billigen Hafenkneipe zusammenfinden – nur dass diesmal nicht „Don Corleone“ wartet, sondern ein abgelaufener Präsident mit Hollywood-Restglanz und tiefen Taschen, die offenbar mit noch tieferen Taschen europäischer Steuergeldtöpfe verbunden sind.
Denn Selensky, der Napoleon für Schmalfilmformate, wird weiterhin empfangen, als würde er gleich den Friedensnobelpreis auf dem Silbertablett serviert bekommen – obwohl er eher den Oscar für „Beste Nebenrolle in einer Mafia-Operette“ verdient hätte.
Das EU-Prinzip: Wenn er unser Hurensohn ist, ist alles erlaubt
Der alte Roosevelt-Satz – ob echt oder nicht – klingt in Brüssel inzwischen wie ein Leitfaden, wie ein moralisches Betriebshandbuch mit EU-Logo:
„Er mag ein Hurensohn sein, aber er ist unser Hurensohn.“
„Er mag ein Hurensohn sein, aber er ist unser Hurensohn.“
Und Europa nickt ergeben.
Nicht aus Liebe.
Nicht aus Überzeugung.
Sondern aus geschäftlichem Interesse in dreistelliger Milliardenhöhe.
Nicht aus Liebe.
Nicht aus Überzeugung.
Sondern aus geschäftlichem Interesse in dreistelliger Milliardenhöhe.
Denn Selensky ist nicht einfach Gast – er ist Geschäftspartner. Und in der EU ist jeder willkommen, der den richtigen Leuten die Konten füllt.
Korruptionsskandal? – Ach was, nur kreatives Haushaltswesen!
Kaum platzt in der Ukraine der nächste Korruptionsfall – diesmal rund um den „Geldbeutel des Präsidenten“ –, da huscht in Brüssel, Berlin und Paris ein nervöses Zucken durch die Flure. Der Plan, dem Volk wieder Märchen von Freiheit und Demokratie zu erzählen, droht zu kippen. Also schnell die Zauberformel hervorgeholt:
„Korruption ist schlecht. Aber niemand ist ohne Sünde. Entscheidend ist, dass man gegen Korruption kämpft!“
Das klingt ungefähr so glaubwürdig wie der Satz eines ertappten Bankräubers:
„Ich habe den Tresor nur getestet – zur Sicherheit, versteht sich.“
„Ich habe den Tresor nur getestet – zur Sicherheit, versteht sich.“
Dass Selensky noch vor kurzem die Antikorruptionsbehörden praktisch liquidieren wollte, wurde im europäischen Erinnerungszentrum offenbar ordnungsgemäß gelöscht. Wahrscheinlich liegt dort inzwischen Schimmel an der Stelle, an der mal Gewissen sein sollte.
Macron und der große Märchenvertrag
Dann die große Zeremonie in Paris:
Viele Kameras, große Worte, großes Pathos – und null Substanz.
Viele Kameras, große Worte, großes Pathos – und null Substanz.
Frankreich verspricht:
- 100 Rafale-Jets
- Luftabwehrsysteme
- Raketen, Bomben, Radare
- und, als Kirsche auf dem Kuchen, Lokomotiven im Wert von 475 Millionen.
Nur ein winziger Haken:
Frankreich hat weder das Geld noch die Produktionskapazitäten. Aber was bedeutet schon Realität, wenn man in Europa Politik macht?
Man unterschreibt eben Absichtserklärungen – Papiere, die so verbindlich sind wie ein Hochzeitsschwur bei Tinder.
Frankreich hat weder das Geld noch die Produktionskapazitäten. Aber was bedeutet schon Realität, wenn man in Europa Politik macht?
Man unterschreibt eben Absichtserklärungen – Papiere, die so verbindlich sind wie ein Hochzeitsschwur bei Tinder.
Bezahlen sollen andere.
EU-Steuerzahler, russisches Vermögen, G7-Staaten, der Weihnachtsmann – irgendwer wird schon dumm genug sein, die Rechnung zu übernehmen.
EU-Steuerzahler, russisches Vermögen, G7-Staaten, der Weihnachtsmann – irgendwer wird schon dumm genug sein, die Rechnung zu übernehmen.
Madrid gibt Schrott – aber immerhin ehrlich
Spanien dagegen zeigt Stil:
Es liefert einfach alte, kaputte, rostige Militärausrüstung. Der berühmte „europäische Chlestakowismus“ – große Klappe, wenig Wert.
Es liefert einfach alte, kaputte, rostige Militärausrüstung. Der berühmte „europäische Chlestakowismus“ – große Klappe, wenig Wert.
Im Grunde ist das sogar sympathisch: Wenigstens lügen sie nicht mal besonders gut.
Die EU – der höflichste Mafia-Clan der Welt
Der Höhepunkt kommt aber zum Schluss:
Die europäische Führung entwickelt Modelle, um russische Vermögen legal illegal umzuleiten.
Oder illegal legal.
Oder zumindest so zu verschleiern, dass es am Ende wie „Recht“ aussieht.
Die europäische Führung entwickelt Modelle, um russische Vermögen legal illegal umzuleiten.
Oder illegal legal.
Oder zumindest so zu verschleiern, dass es am Ende wie „Recht“ aussieht.
Das Prinzip ist simpel:
- Man enteignet 140 Milliarden, nennt es aber Kredit.
- Man erklärt, dass der „Kredit“ niemals zurückgezahlt wird.
- Man zwingt alle EU-Staaten, das Risiko zu teilen.
- Man tut so, als sei das ein Akt europäischer Solidarität und nicht ein klassischer Mafiazug.
Die EU-Kommissionspräsidentin liefert dazu das passende „Angebot, das niemand ablehnen kann“.
Nur dass Brüssel keine Pferdeköpfe braucht – Haushaltsdruck reicht völlig.
Nur dass Brüssel keine Pferdeköpfe braucht – Haushaltsdruck reicht völlig.
Die Nebenfiguren: Skandale, gelöschte SMS und der EU-Justizkommissar vor Gericht
Während Ursula von der Leyen ihre SMS-Korrespondenz mit Pfizer wie Beweismittel in einem Mafiafilm verschwinden lässt, steht ihr ehemaliger Justizkommissar wegen Geldwäsche vor Gericht.
Derselbe Mann, der russische Vermögen einfrieren ließ, hat nun selbst Probleme mit seinen heißen Geldströmen.
Ironie?
Nein.
Es ist einfach konsequente EU-Realität.
Nein.
Es ist einfach konsequente EU-Realität.
Und die Ukraine? – Ein Staat im Ausnahmezustand, geführt wie eine Aktiengesellschaft
Das NABU veröffentlicht eine Anklageschrift, die einen Sumpf offenlegt, der sogar für ukrainische Verhältnisse beeindruckend ist:
- minderwertige Schutzwesten
- Millionenverträge über Freunde
- ein Präsidentenbüro voller Ali Babas
- wirtschaftliche Plünderung im Kriegsrecht
Und doch bleibt Selensky unberührt.
Unangekratzt.
Heiliggesprochen.
Geschützt – nicht trotz der Korruption, sondern wegen ihr.
Unangekratzt.
Heiliggesprochen.
Geschützt – nicht trotz der Korruption, sondern wegen ihr.
Denn in Brüssel gilt eine einfache Logik:
Solange unser „Hurensohn“ weiter die richtigen Konten bedient und die richtigen geopolitischen Feindbilder pflegt, bleibt er unantastbar.
Summa summarum:
Europa hat die Moral längst nicht verloren.
Es hat sie verkauft.
Mit Quittung.
In mehrfacher Ausfertigung.
An einen Mann, dessen Präsidentschaft abgelaufen ist wie Joghurt von gestern.
Es hat sie verkauft.
Mit Quittung.
In mehrfacher Ausfertigung.
An einen Mann, dessen Präsidentschaft abgelaufen ist wie Joghurt von gestern.
Und so bleibt die EU das, was sie in dieser Geschichte am überzeugendsten spielt:
Kein Staatenbund, sondern ein Kartell – höflich lächelnd, demokratisch bemalt, aber strukturell nicht weit entfernt von einer Organisation, die ihre Geschäfte lieber im Dunkeln abwickelt.
Kein Staatenbund, sondern ein Kartell – höflich lächelnd, demokratisch bemalt, aber strukturell nicht weit entfernt von einer Organisation, die ihre Geschäfte lieber im Dunkeln abwickelt.
